So hat das Bundessozialministerium ermittelt, dass ein Durchschnittsverdiener (aktuell etwa 2.900 Euro brutto monatlich) in Deutschland 29,6 Jahre arbeiten und in die Rentenkasse einzahlen muss, um eine Rente in Höhe von 769 Euro monatlich zu erhalten. Darüber berichtete die „Bild“. 769 Euro entspricht dabei auch der Grundsicherung im Alter, dem Pendant von Hartz IV für Rentner, die in ihrem Leben keine oder nur sehr geringe Rentenanwartschaften erarbeitet haben. Anders gesagt: Jemand, der noch keinen Cent in die Rentenkasse eingezahlt hat, würde die gleichen Leistungen erhalten wie ein Arbeitnehmer, der 29,6 Jahre Rentenanwartschaften auf Basis des Durchschnittslohns erarbeitet hat.
Bei einem Stundenlohn von 8,50 Euro müsste ein Arbeitnehmer 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen, um auf das Hartz IV Niveau der Grundsicherung im Alter zu kommen. Zum Vergleich. Die Regierung hat groß und medienwirksam den Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt!
Weg mit der #Agenda2010
Quelle: via @HartzIV.org, November 01, 2015 at 08:38AM
Feed abonnieren – Autoren | Michael, Hoelderlin, Anita, Ralph ... |
---|