Auf Anfrage bestätigte das Jobcenter den Vorgang. Normalerweise würden solche Rückforderungen zeitnah getätigt werden. Zum Beispiel, wenn ein Hartz IV Bezieher aufstockend Leistungenerhält, aber der Verdienst höher war, als veranschlagt. Doch auf ein Mal werden die Schreiben geballt verschickt.
Hintergrund dürfte folgender sein: Seit 2012 ist der Kreis Lippe alleine für die Betreuung von Hartz IV Beziehenden zuständig. Zuvor gab es eine Mischverwaltung aus Kreis und Bundesagentur für Arbeit (BA). Nachdem alle Aufgaben an das Jobcenter gegeben wurden, wurde jedoch das Computersystem nicht gleich mit umgestellt. Die übergebenen Daten waren unbrauchbar.
Bis heute hat es gedauert, alles erneut zu erfassen. Nun sei alles rekonstruiert, so dass derzeit tausende Briefe verschickt werden[...]
Weg mit der #Agenda2010
Quelle: via @Gegen-hartz.de, May 16, 2015 at 02:00AM
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